Hallo Heidi, hallo Seal!

25. Januar 2012

Zwischen der Ankündigung der neuen Vorabendsendung von Thomas Gottschalk “im Ersten”, den neuen Details des Untergangs des Kreuzfahrtschiffes Concordia und den weiterhin mühevollen Erklärungsversuchen des derzeitigen Bundespräsidenten zu seinen Finanzgebahren platzte die Nachricht – erst als Vermutung, jetzt bestätigt – von dem Scheitern eurer Ehe.

Eine Zeitungsente? Eine Promotiongag für eure jeweilige Karriere? Nein – es ist euch ernst mit der Trennung. Und dabei seid wart ihr mit makellosem Körper, dicken Konten, süssen Kindern, tollen Häusern und noch tolleren Freuden das Beispiel für ein perfektes Leben.

Warum?

Ich verstehe es nicht, wie aus eurer Vorzeigeehe der Dampf rausging. Du, Seal, hast immer von Heidi als deiner Königin, deiner Kaiserin geschwärmt. Du, Heidi, meintest offen, dass Seal dir das Gefühl gebe, die einzige Frau der Welt zu sein. Und machtest ihm immer wieder Liebeserklärungen, dass er das sei, was du schon immer bekommen wolltest. Den ganzen Beitrag lesen »

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Jesus und der Schäferwagen

21. Januar 2012

Kürzlich trafen wir ihn wieder. Ehemann, Vater, Musiker und Leiter einer Gebetskommunität. Es ist immer gut, mit ihm zusammen zu sein.

Der Austausch befruchtet, seine ausgestrahlte Ruhe “erzählt” uns, wie eng er mit Gott Kontakt hat.

Auf unsere Nachfrage, wie es ihm ginge und wie er den vielfältigen Belastungen des Alltags standhält, antwortete er:

“Ich habe ein “Geheimnis” – ich nehme mir immer wieder mal, wenn es geht, einen Tag frei, um nur mit Gott zusammen zu sein. Zeit für Gebet, Hören auf Gott, Bibel lesen, meditieren. Und dazu kenne ich einen alten Schäferwagen, den ich dazu benutzen darf. Abseits vom Alltagstrubel finde ich dort die notwendige Ruhe, die Umgebung, mich auf das Jenseitige zu konzentrieren und Austausch mit dem Allmächtigen zu pflegen.” Den ganzen Beitrag lesen »

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Verwandlungen?

18. Januar 2012

Ich bekomme seit einiger Zeit auch den “Montagsbrief” von Waldemar Grab, dem Musikevangelisten (ehemaliger Traumschiffpianist).

Darin schreibt er meist einige ermutigende Gedanken, berichtet von den letzten Einsätzen und bittet um Gebetsunterstützung für anliegende Projekte.

Kürzlich schrieb er folgendes:

Liebe Freunde,
die diesjährige Internationale Allianzgebetswoche empfand ich als großartig. Nicht allein die beiden Gebetskonzerte in Duisburg und Dillenburg-Nanzenbach waren spürbar gesegnet, sondern auch die vielen Begegnungen und Gespräche am Rande. “Verwandelt durch Jesus Christus“ lautete das Thema und man spürte deutlich: Die einen konnten von der Verwandlung berichten – und die anderen sehnten sich nach ihr. Deutschland im geistigen Umbruch? Ich bin dabei, Du auch?

Über den Passus mit der Verwandlung musste ich nachdenken. Zumal mich schon seit Jahren eine Bibelstelle zum Thema beschäftigt, die Ähnliches ausdrückt: Den ganzen Beitrag lesen »

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Hätten Sie noch eine Minute?

15. Januar 2012

Es ist oben auf dem Berg. Wir sind am Jahresanfang für ein paar Tage zu einem Seminar dort im Schwarzwald. Nach dem Mittagessen ist Freizeit, Gelegenheit, sich mal hinzulegen. Und/oder später in der Pilgergaststätte vorbeizuschauen. Lecker Kuchen, Kaffee…

Kurz vor 16:00 Uhr müssen wir die Gespräche abbrechen. Das Seminar geht weiter. Beim Bezahlen fragt mich dann die Bedienung

“Was macht ihr eigentlich auf eurem Seminar? Worum geht es da?”

“Wir haben ein Bibelseminar, tauschen uns aus über die Herrlichkeit Gottes und wie man sie erleben kann. Zum Beispiel hatten wir es heute von Mose, als er Gott sehen wollte, sich aber in einer Felsspalte verbergen…”

Ich unterbreche mich selber und frage:

“Kennen Sie die Geschichte?”

Sie schüttelt den Kopf und meint: Den ganzen Beitrag lesen »

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Mein Herz in Afrika

3. Januar 2012

So heisst der Titel des neusten Buches von Andreas Malessa.
Er stellte es anlässlich des “Kanderner Themenfrühstücks” den Zuhörern vor. Meine Frau wollte es gerne haben, aber ich brachte sie irgendwie davon ab. Um es dann doch – mit Widmung – zu erstehen…Das Buch würde über einen Massai handeln, den Malessa kennen gelernt hatte.

Wer das Buch von Corinne Hofmann – “Die weisse Massai” – kennt, hätte vielleicht eine ähnliche Thematik erwartet. Aber der Autor hat einen völlig anderen Erzählerstil. Witzig, genau beobachtend und beschreibend – und vor allem mit anderen Inhalten!

Ole Ronkei – für einen gescheiten Krieger- bzw. Viehhüterdienst zu klein und unsportlich – wird von seinem Onkel in einer Schule untergebracht, lernt schreiben und lesen. Und beisst sich durchs ungewohnte (“weisse”) Leben. Später nutzt er die Chance zu Aufentlhalten in England und den USA. Nach einigen Jahren findet man den Mann aus der kenianischen Steppe als Professor in den Staaten und Berater der Weltbank wieder. Wie viele Stolpersteine es auf diesem Weg gab, welche Kämpfe und Niederlagen er durchmachte – das muss man selber lesen! Den ganzen Beitrag lesen »

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Soll ich licht oder Licht werden?

21. Dezember 2011

Hmm, manchmal stolpert man dann doch über eine Formulierung in einem Satz. Kürzlich ist es mir passiert: Wir sitzen in einer Runde, ein ehemaliger Pfarrer versucht uns Männern, einen Vers aus Jesaja zu erklären. Weil er so gut in diese Vorweihnachtszeit passe, hätte er ihn gewählt, aus Jesaja 60 Vers 1:

“Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! (Luther 1984)

Ja – was denn? Wird Licht (im ersten Teil des Verses) seit kurzem klein geschrieben? Muss ich wirklich “lichter”, heller werden? Und wie macht man das? Oder soll es wirklich “Licht” (gross geschrieben) heissen? Aber dann auch hier wieder die Frage: Wie genau könnte ich das bewerkstelligen? Umsetzen?

Das Beste ist, wir schauen uns mal die anderen Übersetzungen/Übertragungen an, wie sie diesen Vers übersetzen. Da wird es interessant – hier ein paar Beispiele:

“Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.” (Elberfelder Bibel)

Okay, die Elberfelder übersetzt es sehr ähnlich, dann scheint es ja zu stimmen. Aber es gibt ja noch mehr: Den ganzen Beitrag lesen »

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Was Jesus alles nicht hatte…

16. Dezember 2011

Ich liege in diesem kleinen Raum auf dem Wasserbett. Stichpunkt: Medy-Jet. Computergesteuert massieren bewegliche Wasserstrahlen den Körper von unten durch die weiche Auflage. Sichelförmig, kreisend oder punktuell. Kräftig zupackend oder sanft ausstreichend, den ganzen Körper oder einzelne Partien. Je nach Programmauswahl, je nach Gefühl und Gesundheit. Aber immer wunderschön. Und ganz einfach: kein Duschen, kein An- und Auskleiden. Dabei noch gedämpftes Licht, bläulich. Und sanfte Musik.

Ich spüre die Wasserstrahlen am Rücken. Es tut gut. Und entspannt. Und die Gedanken kreisen…

  • Mir tut das Medy-Jet gut. Aber Jesus hatte damals keine solchen Entspannungswasserbetten zur Verfügung. Und keinen wöchentlichen Termin beim Masseur. Er musste – irgendwie – selber mit der Spannung in seinem Leben und seinen körperlichen Anspannungen fertig werden.
  • Jesus hatte auch keinen Urlaubskatalog auf dem Couchtisch. Mit dieser unwahrscheinlichen Auswahl an Ferienorten weltweit. Pool am Haus, Sandstrände. Erlebnis- oder Abenteuerreisen. Jesus ist nie in Urlaub gefahren. Er kam während seines Lebens noch nicht mal aus seinem Heimatland heraus.
  • Jesus war auch nicht bei Facebook und irgendwie mit ganz Vielen “befreundet”. Er hatte kein iPad, iphone, Computer. Er hatte noch nicht mal W-lan. Und doch hatte er einen heissen Draht nach oben, von dem wir alle nur träumen können. Den ganzen Beitrag lesen »
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“Willkommen im Krebsland!”

14. Dezember 2011

Kürzlich habe ich in meinem persönlichen Blog über einige Begegnungen hier bei der Anschlussheilbehandlung (Reha) berichtet. Darauf gab es auch eine recht deutliche Reaktion. Beides möchte ich auch hier kurz wiedergeben:

… Und jede Menge “Geschichten gibt es….

- Da ist der 60-er, der schon zum 5.Mal zur Reha kommt, weil in den letzten Jahren der Krebs von der Prostata in den Lungenflügel gewandert ist. Und jedesmal Operation und Bestrahlung. Nach der Ersterkrankung war er eineinhalb Jahre krankgeschrieben, das muss man erst mal, auch mental, verkraften.

- Da sind Frauen, deren Ehen scheiterten – und die hinterher krank wurden. Allein mit dem Übel. Und dabei sind sie oft so tapfer!

- Da ist die Enkelin eines berühmten Politikers, die heute mit 50 Jahren noch darunter leidet, dass ihre Eltern nie Zeit für sie hatten. Und dass in ihrem Leben oft ihr Name mehr zählte als sie selbst.

- Da ist der rustikale ältere Herr, der die Dinge klar beim Namen nennt. Aber auch schon 20 Jahre mit Krankheit zu tun hat, u.a. auch Teile der Zunge wegoperiert bekam, dazu hört er schwer … Den ganzen Beitrag lesen »

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Kreuz und Schatten

11. Dezember 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…Eine Meditation…

Klick zuerst auf das Bild – es sollte sich vergrössern. Und dann schau, was du siehst.

ich sehe das mikrofon.
nein – eher die aufgeschlagene bibel.
oder doch die kerzen?

nein, nein, die bunten fenster fesseln meinen blick.
das leben ist auch bunt.
voller farben.

und nuancen

tisch, pult, fenster.
sie verblassen vor den zentrum.
jesus in der endphase:
leidend und liebend:
angestrahlt von gottes blicken. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wird Weihnachten wirklich unterm Baum entschieden?

7. Dezember 2011

Da fällt einer Elektrohandelskette wieder mal ein knalliger Spruch ein – und siehe da, er erregt jede Menge Widerspruch. Sicher von Konkurrenzunternehmen, weil sie sich ärgern, nicht selber auf so einen Slogan gekommen zu sein.

Und dann sind da auch viele Menschen dabei, deren religiösen Gefühle verletzt werden. Sagen sie, schreiben sie – und formieren sich, z.B. bei Facebook in grossen Mengen dagegen. Es muss besser heissen: Weihnachten wird in der Krippe entschieden. Und überhaupt kann es doch wohl nicht nur um profane Geschenke gehen! Und was ist mit solchen, die erst gar keine kaufen können?

Wie immer bei solchen und anderen Themen kann man wunderbar konträr diskutieren, boykottieren und sich aufregen. Hat ja auch was für sich, wenn sich Volkszorn und Volksmeinung – Dank sei dem Internet – auf diese Weise entladen kann…

Ganz so schlimm finde ich den Spruch nicht. Wieso? Weil Weihnachten – im christlichen Sinn – eh nur eine Teilwahrheit ausdrückt. Natürlich: Gott wurde Mensch – eine gewaltige Tatsache. Ob das wirklich an “unserem” Weihnachten war? Darüber diskutieren nicht nur Theologen schon seit Jahrhunderten. Den ganzen Beitrag lesen »

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