Immer ruhiger

27. August 2010

Es war beim Wandern auf dem “Eigertrail”. Im Reiseführer als kleinere Tour angekündigt, relativ geringe Strapazen seien zu erwarten. Allerdings hängt es davon ab, von wo aus man startet. Die meisten starten “von oben”, der Station Eigergletscher und laufen bergab.

Wir sind von Grindelwald bis zur Bahnstation Alpiglen aus gefahren. Von da an ging es dann gleich ziemlich steil durch den Nordabhang des Eigers bergauf. Anfänglich plauderten wir noch eifrig miteinander – war es doch ein zu schöner Tag vom Wetter her, aber eben auch von der grandiosen Landschaft. Aber nicht nur durch den Anblick der gewaltigen Eigernordwand – über die man schon so mancherlei Tragisches gehört hat – sondern auch durch den den Körper belastenden Anstieg wurde es immer ruhiger. Da ich selber nicht so oft in den Bergen unterwegs bin, meldete mir mein Körper dann mehr und mehr seine Grenzen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Hallo Herr Frank-Walter Steinmeier!

24. August 2010

Eigentlich kenne ich Sie kaum. Aber was heisst hier kennen? Von Menschen des öffentlichen Lebens, zu denen Sie ja auch gehören, weiss man ja im Allgemeinen auch nur das, was die Medien veröffentlichen. Und diese Informationen sind ja immer nur Bruchstücke.

Nicht nur Politiker

Ich habe in letzter Zeit auch nicht so viel von Ihnen gehört. Vielleicht hat es mich auch nicht so interessiert, da es ja gerade in den letzten Monaten viele aktuelle Katastrophenmeldungen gab, die einen beschäftigen. Da gerät ein SPD-Spitzenpolitiker schon mal in die zweite Reihe. Bei der Bundestagswahl vor einem Jahr – da waren Sie allerdings oft present und ich habe die Nachrichten und Diskussionen über Sie verfolgt. Nur bei den “Kanzlerduell” haben Sie mir nicht so gefallen, weil ich glaube, dass Ihnen die bissige Herausfordererrolle eigentlich gar nicht so liegt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn es mehr “Sofortstrafen” gäbe

23. August 2010

Vielleicht kennt jemand noch diese Meldung, die vor ein paar Jahren durch die Presse ging:

Kirchendieb fiel tot um
Lissabon- Einem Kirchendieb in Nordportugal hat die Strafe Gottes ereilt. Der 31-Jährige hatte zusammen mit einem Komplizen im Dorf Rande die Almosen aus einer Marienkapelle stehlen wollen. Während der Tat brach er mit einem Herzinfarkt tot zusammen. Die Dorfbewohner hatten keinen Zweifel daran, dass ein „göttlicher Eingriff“ den Diebstahl verhinderte.

Solche Ereignisse geben denen Argumente, die glauben, dass Gott manchmal sofort bestraft. Wie heisst es im Volksmund? “Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort…!”

Geduldsmarathon

Andere lesen aus der Bibel heraus, dass Gott nicht dieses kleinliche Wesen ist, welches sofort seine Geschöpfe bestraft, wenn sie Fehler machen.

“Gott ist langsam zum Zorn und gross an Gnade (Güte).” (4. Mo. 14,18)

Sondern dass er in grosser Geduld den Menschen immer wieder neue Chancen gibt. Wie sonst sollte man verstehen, dass so vieles Böse über lange Zeit sein Unheil treiben kann?

Aber wie gehen wir selbst mit dem Versagen Anderer oder dem eigenen Versagen um? Manchmal ertappe ich mich, dass ich an Gottes Stelle mit Diesem oder Jenem anders verfahren wäre oder würde. Den ganzen Beitrag lesen »

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Der Sessel – Auf Gott hören

19. August 2010

Als junger Pastor predigte Bill Hybels über die Notwendigkeit, Raum im Leben für das Reden Gottes zu schaffen. Nach dem Gottesdienst kam ein Geschäftsmann wütend auf ihn zu und sagte: “In was für einer Welt leben Sie eigentlich? Ich habe keine Zeit den ganzen Tag hinzuhören, was Gott mir sagen will. Ich habe einen Job zu tun, eine Familie zu versorgen, ein Haus zu pflegen und all das.”

Bill antwortete: “Zeit ist keine Frage des Habens, sondern eine Frage des Nehmens. Sie nehmen sich auch die Zeit zum Essen, zum Schlafen, zum Duschen, zum Spielen. Wenn sie sich keine Zeit nehmen wollen, um Gottes Stimme zu hören, dann ist das ihre Entscheidung. Aber sagen sie nicht, sie hätten keine Zeit.”

Wochen später kam dieser Mann wieder auf Bill zu und lud ihn zu sich nach Hause zum Essen ein. Dort deutet er auf einen Sessel im Wohnzimmer. “Dort sitze ich nun jeden Morgen und höre, was Gott mir sagen will!”

Bill war verblüfft. Er hatte nicht damit gerechnet. dass der Mann irgendetwas aus dem Gespräch mit ihm aufgreifen würde.  Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn Gott zum dritten Mal redet

13. August 2010

Im Allgemeinen hört man selten die Stimme Gottes akustisch. Das war zu früheren Zeiten nicht viel anders als heute. Manche hören Gottes Stimme sogar nie direkt, sozusagen von Ohr zu Mund.

Beim Lesen der Dynastie, die nach dem ersten König über ganz Israel – David – folgte, fällt mir auf, wie Gott dem Salomo begegnet. Als Sohn eines berühmten Vaters hatte er auch viel von dessen Glaubenerlebnissen, von Höhen und Tiefen gehört. Und wusste um die besondere Beziehung David-Gott oder  Gott-David.

Das erste Mal

Aber dann musste ihn die erste direkte Kontaktaufnahme des Schöpfers mit ihm doch überrascht haben.

“In Gibeon erschien der Herr dem Salomo bei Nacht im Traum. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll!” (1. Kön. 3,5)

Salomo schläft, träumt – und mitten im Traum redet Gott plötzlich mit ihm. Keine vorherige Ankündigung. Kurz und knapp bietet Gott an, ihm einen Wunsch zu erfüllen. Das ist für den Angesprochenen – wie ich finde – keine einfache Situation. Ich stelle mir Ähnliches für mich vor. Ich wüsste auf die Schnelle nicht, was genau zum Wünschen dran wäre… Den ganzen Beitrag lesen »

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Gott im Portemonnaie

5. August 2010

Ich habe ihn auch öfters in meinem Geldbeutel – den schweizerischen “Fünfliber”. Für alle weiter weg Wohnenden: So nennen die Eidgenossen ihr 5-Franken-Stück. Es ist die grösste Münze, danach kommen nur noch Geldscheine.

Aber was hat das mit Gott zu tun, wird jetzt mancher fragen. Der “Fünfliber” ist etwas Besonderes. Ich meine nicht durch seine Legierungsbestandteile oder das Schweizer Kreuz in seiner Prägung. Auch nicht den merkwürdigen Bauersmann, den Viele mit Wilhelm Tell identifizieren, der eidgenössischen Kultgestalt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Emotional flexibel!

29. Juli 2010

Wussten Sie, was ein emotional flexibler Zeitgenosse ist? Nein? Dann gehören Sie definitiv nicht zu der etwas jüngeren Generation unseres Landes!

Aber vielleicht wissen Sie ja, was ein oder eine Crossi bedeutet? Auch wieder kein Volltreffer? Dann sollten Sie sich vielleicht schleunigst Kinder anschaffen. Oder mit Ihren eigenen mal wieder reden. Denn die benutzen solche Wörter. Tatsächlich!

Okay – noch ein letzter Versuch: Was will ein junger Mensch Ihnen durch die Blume respektive in seinem Kauderwelsch mitteilen, wenn er meint, dass Sie ja dauernd flatratelabern? Ach, das können Sie sich zusammenreimen? Gratulation! sehen Sie, ganz so schwierig ist es ja gar nicht!

Cool auch, was sich hinter Phantomvibration versteckt: Natürlich – fällt ihnen ein, das haben Sie schon mal von Ihrem Nachwuchs gehört. Das sind die, die sich einbilden, dass ihr Handy mal wieder vibriert hätte… Den ganzen Beitrag lesen »

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Top oder Flop?

27. Juli 2010

Stefan geht seit fünf Jahren immer mal wieder mit ihr Mittagessen in die Werkskantine. So alle halbe Jahre treffen sie sich zum regen Austausch. Bei ihr geht es meist um Gesundheit, um anstehende Probleme. Bei ihm um Jesus Christus. Seit er Ernst gemacht hat mit dem Glauben, ist ihm das auch immer in einem Gespräch wichtig. Sich zu positionieren. Auf Gott hinzuweisen…

Auch diesmal läuft das Treffen wie fast immer ab. Bis sie zum Thema Tod und was danach passiert kommen. Sie sagt: “So schlimm wird es ja wohl nicht sein. Jeder hat doch auch nach dem Tod noch eine zweite Chance!” Und meint damit, dass es “irgendwie” noch eine Möglichkeit gäbe, sich dann noch umzuentscheiden. Worauf er sehr überzeugt antwortet: “Nein, mit dem Tod ist es aus, sich noch anders zu entscheiden. Entweder top oder flop!” Sie wieder: “Aber was müsste man denn tun, damit man Sicherheit bekommt?” Wieder er: “Sein Leben Jesus übergeben.” Und als sie dann weiter nachfragt, hat er die Gelegenheit, ihr anhand einiger klarer biblischer Aussagen zu erklären, wie sich Gott sein Projekt der Rettung von Menschen gedacht hat. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn der Fernseher Sommerpause hat

26. Juli 2010

Ausprobiert hatten wir das bereits einmal vor Jahren: Einfach den Fernseher mal in die Sommerpause schicken. Und damit die Versuchung nicht zu gross würde, abends das Gerät doch mal anzuschalten, stellten wir es auf den Dachboden. Für einige Wochen. Und es funktionierte…

Überhaupt – in der Rückschau sind wir froh, dass, als unsere Kinder noch klein waren, wir gar keinen Fernseher besassen. Okay, ein Hauptgrund war auch, dass in der Art von Gemeinde, in die wir damals gingen, es ein “no go” für Fernsehapparate gab. Was auch wieder enorme Vorteile hatte: Wir verbrachten einen Grossteil der freien Zeit mit den Kindern. Spielten drinnen oder draussen, unternahmen Radtouren, gingen spazieren, lassen zusammen. Und sparten eine Menge Nerven. Z.B. für Diskussionen, welches Programm man denn nun gemeinsam anschauen würde. Oder: Zeiteinteilung für die Kids: Wieviel Fernseher verträgt ein Kind? Den ganzen Beitrag lesen »

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Wo noch mal liegt Mekka?

20. Juli 2010

Und plötzlich hatten sie ein Problem: Vier Monate hatten die gläubigen Muslime in die falsche Richtung gebetet! Nun ja, Schuld daran waren sie selbst nicht, sondern der indonesische Rat der Religionsgelehrten (MUI) hatte in einem im März herausgegebenen Edikt behauptet, Mekka befände sich westlich von Indonesien. “Aber dort befinden sich”, so Ma’ruf Amin, ein prominentes Mitglied des Religionsgelehrtenrats, “die Länder Südsomalia und Kenia, wie einige Kosmologen und Astronomen nach sorgfältigen Untersuchungen herausgefunden haben.”

Ich weiss ja nicht, wie internetbewandert die indonesische Bevölkerung ist, aber ein Blick auf Google-Maps hätte ihnen auch ohne höchste Anweisung gezeigt, dass Mekka ein wenig weiter nördlich liegt. “Und wirkliche schlimme Folgen hätten die in die falsche Richtung geschickten Gebete wieder auch nicht,” so Ma’ruf Amin, “denn Allah könne auch gut mit menschlichen Kalkulationsfehlern umgehen. Und er höre ihre Gebete immer.” Den ganzen Beitrag lesen »

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Wenn Väter ihren Job nicht tun

16. Juli 2010

Manchmal frage ich mich, wozu wir eigentlich die Bibel lesen? Brauchen wir Gottes Wort, um mehr Faktenwissen im Kopf zu speichern? Oder gibt es tatsächlich auch – immer wieder – hilfreiche Parallelen des biblischen Geschehens mit unserem, mit meinem Alltag?

Letztens fiel mir mal wieder auf, dass Gott – weise, wie er nun mal ist – bestimmte Episoden seiner Leute den heutigen Lesern nicht unterschlägt. Auch wenn es nicht so gut gelaufen ist…

Zwei Beispiele

Da war der Priester Eli – eine wahrhaft gottzentrierte Gestalt aus alter Zeit. Seinen Dienst in der Stiftshütte führte er ausnehmend gut durch. Gott und Menschen wurden durch ihn bereichert. Später übernahmen seine Söhne viele praktische Dienste im geistlichen Bereich, schliesslich war der Vater alt geworden. Und irgendwann kippte deren Verhältnis zu Gott. Sie richteten sich nicht mehr nach seinen Grundsätzen aus, sondern lebten ihre eigenen Vorstellungen im Alltag. Das bedeutete, dass sie den Kultus für den eigenen Vorteil missbrauchten. Und auch Tempelprostitution in Anspruch nahmen. Es heisst in 1. Samuel 2: Den ganzen Beitrag lesen »

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Team-Spirit

5. Juli 2010

Ein Schlagwort geistert immer mehr durch die Kommentatorenwelt der Reporter vor Ort oder als geschriebene Kolumne danach: Teamspirit. Teamgeist.

Auf den kommt es an. Egal, wie man zum Fussball sonst oder jetzt während der WM in Südafrika stehen mag – wer ein wenig die Spiele verfolgt, merkt den Unterschied. Da sind renommierte Mannschaften wie England, Frankreich, ja sogar Brasilien mit sogenannten Weltfussballern. Und sie müssen vor dem Ende der Party nach Hause fahren.

Und da sind solche fast grünen Jungs (Maradonna: Wer ist Müller?), die exemplarisch zeigen, worauf es beim Fussball (= Mannschaftssportart) ankommt: Jeder stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Gruppe, des Teams. Jeder für sich ist ein Experte an seinem Platz. Ob Klose vorm Tor oder Philipp Lahm rechts aussen. Und dort sind sie gut, sind sie Klasse. Aber ein Podolski rennt auch mal ganz zurück und holt sich von hinten den Ball, ein Verteidiger tummelt sich im Sturm mit und schiesst nach über 70 Länderspieleinsätzen sein erstes Tor. Da spielt Mesut Özil nicht durch, sondern schlenzt den Ball zu Müller, der in einer besseren Schussposition den Ball im Netz versenkt. Jeder im Dienste für das gemeinsame Ziel. Das erinnert fast ein wenig an die Musketiere: “Einer für alle, alle für einen…” Den ganzen Beitrag lesen »

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Es müllert wieder in D

28. Juni 2010

DAS war ein Hammerspiel. Deutschland gewinnt einen “Klassiker” mit 4 zu 1 Toren. Wobei den Engländern ein klares Tor vom Schiri verweigert wurde… Da kamen Erinnerungen hoch :-)

Ganz hervorragend beim Stürmen: Thomas Müller. 2o Jahre jung, cool, überlegt und erfolgreich. Ein Tor machte er selbst, ein zweites schob er nach klasse Vorlage rein. Auch da kommen Erinnerungen an einen anderen (Gerd) Müller hoch…

Aber am meisten hat mir sein Interview nach dem Spiel gefallen. Eigentlich hatte er bereits alle Fragen schon beantwortet. Da kam er noch mal zurück und meinte:

“Und jetzt muss ich etwas machen, was schon lange überfällig ist: “Ich grüsse meine beiden Omas und Opas!”

Ein junger Mann aus Deutschland, der nicht nur seinen Job sehr ordentlich macht und dabei auf dem Boden bleibt – der dann auch noch in aller Öffentlichkeit seine Grosseltern grüsst, die ihn mit geprägt haben – so was gefällt mir ausserordentlich.

Wenn es so weitermüllert in D, ist es mir um die weitere Entwicklung junger Leute nicht bange.

Foto: knipser5 / pixelio

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Wenn ein Team kein Team mehr ist

22. Juni 2010

Der Fussball beherrscht momentan den Alltag – weltweit. Zig Diskussionen. Jeder wird zum Experten. Aber manches fällt auch dem Laien – also mir – auf. Das erste Spiel von Frankreich habe ich mir angeschaut.

Ja, Frank Ribery gab sich jede Mühe, spielte nicht schlecht. Auch einige andere Spieler zeigten kurzzeitig ihre Klasse. Aber irgendwie hatte man den Eindruck: Es läuft nicht so richtig rund bei ihnen.

Am nächsten Tag war von “Arbeitsverweigerung” in der Presse zu lesen. Und noch etwas später drangen die ersten Informationen über die harten Auseinandersetzungen von Anelka und Trainer Raymond Domenech an die Öffentlichkeit. Danach flog der Spieler aus der Mannschaft und nach Hause zurück. Und es gab weitere Auflösungserscheinungen in der Mannschaft, Trainingsverweigerungen, Diskussionen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Söhne in der Moderne

4. Juni 2010

Präambel

Seit einiger Zeit bin ich für unsere Gemeinde das Verbindungsglied zur örtlichen Presse. Wenn es Veranstaltungen verschiedener Art gibt, versuche ich, jeweils einen Artikel dort zu lancieren. Dabei entwickelt sich auch die Beziehung zu den Redakteuren. Wenn diese Zeit und Muse haben…
Der Eine von ihnen hat zwischendurch beides. Outet sich aber als “bekehrungsresistenter Atheist”. Ich bin dann auch so frei, zu meinem Glauben zu stehen. Aus unserem Austausch ist inzwischen ein richtig guter Sport geworden, mit Humor und trotzdem Ernsthaftigkeit den jeweils Anderen etwas herauszufordern, aber gleichzeitig in seiner Überzeugung stehenzulassen. Zu akzeptieren. Ein wahrhaft seltene Symbiose – aber wir haben beide Freude am (meist Email-) Kontakt.

Nun wollte mein jüngster Sohn einen Sportevent in den Zeitungen lanciert haben, worauf ich ihm die Emailadressen der Redakteure gab – er solle doch den Kontakt selber knüpfen… Den ganzen Beitrag lesen »

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