Was ich mit Hape Kerkeling gemeinsam habe

8. März 2010

Wir reden übers Projekt, die nächsten Schritte, Abklärungen. Und kommen auf Filme, Bücher, Vorträge zu sprechen. Wie es halt so geht, in Gesprächen. Wir haben beide das Buch von Hape Kerkeling gelesen: Ich bin dann mal weg. Und auch, dass er in seinem Trip Gott begegnet ist. Später erzähle ich von einer meiner Glaubenserfahrungen. Wie ich ganz normal mit Jesus rede. Oft auch auf dem Weg zur Arbeit im Stau.

Plötzlich waren wir beim Thema “Die Hütte”. Beim: Wie-kann-ich-Gott-erleben? Wie zeigt er sich? Wie erlebbar ist so ein Kontakt mit Gott. Er kannte das Buch noch nicht. Gelegenheit, ihm was vorzuschwärmen, wie mich die angesprochenen Fragen dort wieder ein Stück Gott näher gebracht haben… Er will das Buch in seine Wunschliste bei amazon aufnehmen… Und ich freue mich über sein Interesse, seinen wachen Geist. Er erzählt dann – offen geworden – von seinem kürzlich verstorbenen Vater. Von seiner eigenen Kehlkopferkrankung als junger Mann. Von seinem Tinnitus. Eben, seinen Grenzen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Biblischer Polizeieinsatz

4. März 2010

Die Überschrift mag vielleicht implizieren, dass es hier darum geht, ob in der Bibel Polizeieinsätze erwähnt sind? Oder ob die Polizei mit der Bibel in der Hand… – gemach, gleich gibt es die Auflösung.

Ich höre auf der Nachhausefahrt im Autoradio ein Feature über einen Polizeieinsatz der anderen Art. Nicht Strafe ist angesagt, keine Grenzüberschreitungen angemahnt – sondern im Gegenteil: 

Die Polizeidirektion Offenburg hielt mit Unterstützung des Reviers Lahr auf dem Schulweg junge Fahrradfahrer an. Aber nicht um Strafzettel zu verteilen, sondern um im Rahmen der Aktion “Belohnung für verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr” die vorschriftsmäßige Ausstattung des Fahrrades sowie das korrekte Fahrverhalten der Schüler zu belohnen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Was bin ich froh…

24. Februar 2010

…dass ich keine Bischöfin bin.
Und auch kein Bischof.
Oder sonst einer, der im Kameralicht steht. Oder fährt. Oder rote mit grünen Ampeln verwechselt…

Ich bin immer wieder erstaunt, wie gnadenlos “die Öffentlichkeit” zuschlägt, wenn einem aus ihrer Reihe ein Fehler passiert.
Und dann wird alles aufgezählt, was dieser Mensch schon falsch machte. Ja ja, geschieden ist sie ja auch. Und wegen Afghanistan…
Erschreckend finde ich, dass das ja vielen passiert, die in der Öffentlichkeit present sind: Als ob die Meute nur darauf lauert, dass jemand Schwächen zeigt – und dann wird erbarmungslos zerfleischt.

Jedenfalls lesen sich so viele Kommentare.
Da wird mal wieder aus der Kirche ausgetreten. Da wird die Vorbildwirkung angemahnt oder vermisst.
Und sie haben ja alle recht. Wer da weiter oben sich bewusst bewegt, hat auch auf sein Lebenswandel zu achten. Das lehrt die Bibel und das Strafgesetzbuch… Den ganzen Beitrag lesen »

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Gottes Sünderkartei oder: Gibts im Himmel CD-Player?

19. Februar 2010

Die anhaltende Auseinandersetzung zu den “Steuersündern” lässt mich nicht los. Immer wieder hört und liest man neue Informationen, von deutscher oder schweizer Seite. Ja, und die Selbstanzeigen häufen sich – entgeht man dann zwar nicht der (lange fälligen) Steuernachzahlung, aber der Strafe, wenn die Tat ans Licht kommt.

Und es geht ja auch nicht, dass ein Teil der Einkommen am Fiskus vorbeigeschleusst werden. Wenn das immer mehr machen, verarmt der Sozialstaat immer mehr. Aber das ist eigentlich nicht der Punkt, sondern dass sich einfach Menschen das Recht herausnehmen, das Recht zu umgehen.

Nun sind etliche von ihnen auf einer Daten-CD eingebrannt. Und stehen zum “Verkauf”. Wie mag es ihnen zumute sein? Angst? Sorge, dass sie namentlich erfasst sind? Hoffnung, dass sie vielleicht nicht zu dieser Liste gehören? Den ganzen Beitrag lesen »

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Der Esel im Erdloch

17. Februar 2010

Eines Tages fiel ein Esel in einem Dorf in ein Erdloch. Die Dorfbewohner versuchten den Esel aus dem Erdloch herauszuziehen, aber es gelang ihnen nicht.

Nach vielen Fehlversuchen, entschlossen sie sich, den Esel aufzugeben und zu begraben. Sie begannen, Erde auf den Esel zu schaufeln, aber der schüttelte die Erde von seinem Rücken ab. Schaufel um Schaufel schüttelte er ab, sodass die Erde auf den Boden fiel und den Boden langsam anhob.  Schließlich war der Boden hoch genug, dass der Esel aus eigener Kraft aus dem Erdloch herausklettern konnte.

Wenn du gefallen bist, wenn du gescheitert bist, wenn du im Loch hängst und die Menschen mit Dreck nach dir werfen – dann schüttel es ab und tritt es fest – dies ist der Weg aus dem Loch.  Lass es nicht zu, dass das Scheitern dich vom nächsten Schritt abhält. Nur, weil du einmal gescheitert bist, bist du kein Versager. Schüttel es ab – und tritt es fest – und sei bereit für den nächsten Schritt.

Craig Groeschel auf dem Leitungskongress 2010 in Karlsruhe

(aus einem Newsletter von Willow Creek D)

Foto: Dieter Schütz / pixelio

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Glaubens-Comeback

17. Februar 2010

Zum ersten Mal hört – nein! – las ich von Elvira* in einem Blogkommentar. Es ging um Sorgen, die man auf Jesus werfen soll (1. Petr. 5,7) – und sie meinte, dass dies gar nicht so einfach wäre! Und einmal die eigenen Fragen angefangen zu formulieren kam auch noch der Wunsch hinzu, dass sie so richtig fest glauben können möchte…

Man spürte förmlich die Sehnsucht beim Lesen heraus, mehr von Gott zu wissen, zu erfahren, zu erleben. Sie war behindert durch die Grenzen der mangelnden Zeit, der Turbulenzen durch die Kinder, der Probleme in der Ehe.

Später erzählte – nein schrieb – sie mehr von ihren Wünschen und Gründen, wieso sie wieder neu im Glaubensleben anfangen wollte: Den ganzen Beitrag lesen »

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“Mir gehts paradiesisch!”

15. Februar 2010

Das Leben im Grossraumbüro hält manche Überraschungen bereit. Und hin und wieder hört man nebenbei auch mit, was bei einem Kollegen nebenan…

Letztens bekam einer der Kollegen Besuch – und die erste Frage nach der Begrüssung lautete: “Na, wie geht es dir?”
Der so Angesprochene erwiderte mit lachendem Gesicht: “Mir geht es paradiesisch!” – und er meinte es wohl auch so…

Mir ging dieser Ausspruch noch eine Weile nach. Was meinte er wohl mit paradiesisch? Sicher eine Ausdrucksweise für ihn, dass er gerade eine gute Zeit durchmacht, als Pensionär nicht mehr durch die Arbeit gestresst wird, er gesund ist und auch seine Beziehungen gerade keiner Zerreissprobe unterliegen. Für ihn also “paradiesisch”. Den ganzen Beitrag lesen »

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“Das ultimative Geschenk”

9. Februar 2010

Eine Freundin hatte uns den Film ausgeliehen. Sie selbst hätte ihn schon mehr als fünfmal gesehen – und ihn immer wieder toll gefunden…

Ein alter – und sehr reicher – Mann stirbt. Bei der Beerdigung gibt es den ersten Eklat: Grossneffe Jason kommt ziemlich auffällig und zu spät zu diesem traurigen Anlass. Man kann erkennen: Hier ist eine Familie der High Society mit allem Pomp, aber auch mit seinen Schattenseiten zu sehen.

Bei der Testamentseröffnung scheitern dann schon die ersten Vorstellungen der eigenen Wünsche. Jeder aus der Familie hatte sich einen Löwenanteil am Erbe ausgerechnet – aber wird mit dem Pflichtteil abgespeist. Auch Jason denkt, dass er nichts erbt, denn die letzten Jahre waren zwischen ihm und seinen Grossonkel ziemlich sprachlos verlaufen. Kurz vor seinem enttäuschten Weglaufen lässt er sich doch noch überreden, die Videobotschaft des Toten an ihn anzuhören. Dabei erfährt er, dass er tatsächlich nicht mit materiellen Werten rechnen kann. Im Gegenteil – sein Grossonkel hatte ihm zwölf Geschenke hinterlassen. Eigentlich waren es zwölf Aufgaben, die er bewältigen sollte. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kleiner Mann – grosser Auftrag

4. Februar 2010

Das muss schon eigenartig gewesen sein: Mitten im tiefsten Schlaf hört der junge Samuel eine Stimme seinen Namen rufen. Das kann nur sein Chef – der Prophet Eli – gewesen sein, der ihn für einen Dienst, für eine Handreichung benötigte. Aber der schickt ihn wieder schlafen: Er hätte ihn nicht gerufen.

Auch für ein erneutes Rufen war Eli nicht verantwortlich und beide legten sich wieder schlafen. Als Samuel zum dritten Male gerufen wird und zu Eli geht – da begreift dieser wohl endlich, dass das Ganze keine Einbildung für den Jungen ist. Interessant, dass im Bibeltext steht, dass Samuel den Herrn zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte und das Wort des Herrn ihm noch nicht offenbart war. (1. Sam. 3,7). Kein Wunder, dass er diese Stimme noch nicht einordnen konnte. Aber eben zu diesem Zeitpunkt – völlig unerwartet und nachts – fängt Gott eben diese “Schulung” an.

Eli gab dem jungen Mann (Samuel mag zu diesem Zeitpunkt ein Teenager gewesen sein) einen guten Rat, der auch heute noch für uns alle seine Gültigkeit hat. Er sagt:

Und wenn Er dich rufen wird, so sprich: Rede, Herr, denn dein Knecht hört! (3,9)

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Hallo, Herr Fuchsberger!

1. Februar 2010

Bei der Verleihung der “Goldenen Kamera” kürzlich bekamen Sie auch eine - als Preis für Ihr Lebenswerk. Überreicht wurde er Ihnen von Harry Belafonte, dem Star-Entertainer. Er ist genauso alt wie Sie – 82. Und in Ihrem Alter darf man schon mal über dasselbe sprechen…

Man nennt Sie “Blacky” Fuchsberger. Man kennt Sie. Und liebt Sie. Viele waren von Ihrer Dankesrede auf der Gala berührt. Sie haben viel durchgemacht, sind froh, dass Sie so gute Ärzte haben.

Aber was mich bei einem Interview persöhnlich berührt hat, ist die Tatsache, dass Sie bereits 55 Jahre mit Ihrer Frau verheiratet sind. Sie empfinden es auch nach dieser langen Zeit als Glück, mit Ihrer Gundula zusammen sein zu dürfen und fragen sich, wie das gehen soll, wenn einer von Ihnen den anderen verlassen müsste, sterben würde. Den ganzen Beitrag lesen »

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Willkommen, kleines Fräulein!

28. Januar 2010

Erst kürzlich las ich die Geschichte von Hanna (1. Samuel 1+2). Sie bekam längere Zeit keine Kinder, wurde gekränkt und fühlte sich selbst auch schlecht.

ER hört und er-hört auch manchmal

Aber dann gab es diesen interessanten Disput mit Gott. Dieser “öffnete” dann ihren Mutterleib – und sie durfte dann den kleinen Samuel an ihr Herz drücken…

Allerdings hatte sie in ihren dunklen Tagen Gott ein Versprechen gegeben – diesen erwünschten und erbetenen Sohn würde und wollte sie dann dem Allmächtigen zur Verfügung stellen. Was sie dann auch durchführte – da gab es für sie keine Ersatzlösung. Damals sah das so aus, dass sie den Jungen in die Obhut des amtierenden Priesters Eli gab, damit dieser ihn für die Gottesdienste ausbildete und einsetzte…

Poetisch

Obwohl ihr der Abschied von ihrem kleinen Liebling schwer Gefallen sein muss, kann sie danach noch ein verblüffend tiefgehendes Gedicht formulieren und als Gebet vor Gott aussprechen. (Das sollte man in Ruhe einmal durchlesen und darüber nachdenken – enorme Ausdrucksstärke und tiefe Gedanken hat Hanna da formuliert). Den ganzen Beitrag lesen »

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Und dann bastelt sich jeder seine Religion…

24. Januar 2010

Bunte WeltEigentlich dachte ich ja immer, dass ich die “Hauptgeschichten” in der Bibel kenne. Aber denkste, denn kürzlich wurde ich eines anderen belehrt…

Das Buch der Richter ist eher eine düstere Lektüre, weil die Geschichte(n) immer nach demselben Schema verlaufen:

  • Das Volk Israel macht, was es will.
  • Sie hören nicht auf Gottes Grundsätze und Hinweise.
  • Gott lässt sie Schweres erleben, will sie aufrütteln.
  • Sie fangen an, um Hilfe zu rufen.
  • Gott schickt einen Retter, Richter, der sie aus dem Schlamassel herausführt.
  • Alles wird gut.
  • Dann fängst wieder alles von vorne an…

Als ich mich da so “durcharbeite”, gelange ich auch in Kapitel 17 zu der Geschichte von Micha, die ich scheinbar vorher noch nie las. Und sie packt mich, weil es verblüffende Parallelen zu heute gibt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Älter? Jünger?

21. Januar 2010

Letztens ein Ausspruch von meinem Kollegen Herbert:

“Christen
werden
nicht
älter,
sondern
Jünger!”

Recht hat er, obwohl ich es nicht gleich geschnallt hatte…

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Das Beste für ihn!

19. Januar 2010

computerHelmut arbeitet in einer grösseren Firma und ist auch verantwortlich für das Qualitätsmanagement einiger Produkte. Eines Tages kommt eine Inspektion, um Produktionsabläufe und Verfahren zu kontrollieren und eventuelle Mängel aufzuzeigen…

Ein paar Tage später gibt es einen Emailvekehr mit einem der Inspektoren aus Puerto Rico über einige Sachfragen. Helmuts Blick bleibt an der Signatur der Email am Ende der Seite hängen, in der Telefonnummer, Faxnummer usw. aufgelistet sind. Ganz am Ende liest er dann folgenden Satz:

Doing the best for Him, because He did the best for me…
(Das Beste für ihn tun, weil er das Beste für mich getan hat..)

Das beeindruckt ihn und er überlegt, ob der Absender nicht ein Christ sein könnte? Aber was ist einfacher, als ihn zu fragen, um das herauszubekommen? Er schreibt ihm eine Mail: Den ganzen Beitrag lesen »

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Lohnt sich Beten für die Firma?

14. Januar 2010

betenIn dem weltweit aigierenden Unternehmen gibt es am Hauptstandort seit Jahren Gebetsgruppen von Mitarbeitern, die sich wöchentlich treffen, um für ihre Chefs zu beten. Und da besonders für die Geschäftsführung, die ja unter einer ganz besonderen Verantwortung für finanzielle Erfolge, aber auch sozialer Verantwortung stehen. Beides klafft manchmal auseinander, aber die Beter denken und glauben, dass Gott auch da immer wieder Wunder tun kann…

In den insgesamt vier Gruppen, teils englischsprachig, wird konkret gebetet für Weisheit für die Manager, ihr Arbeitsressort gut zu verwalten, Entscheidungen nicht nur nach Profitdenken zu treffen, sozial gute Ziele für die Mitarbeiter zu erreichen. Aber es wird auch darum gerungen, dass jeder Einzelne näher zu Gott findet, damit seine Seele zum einen für immer gerettet wird, aber auch Kraft und Hilfe in ihrem oft so stressigen Berufsalltag erfährt. Den ganzen Beitrag lesen »

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